| Application Inventory Approach |
|
|
|
| Geschrieben von: James Kimathi |
| Samstag, 20. März 2010 um 15:00 Uhr |
|
Eine der Kernaufgabe der IT-Architektur innerhalb des Bereichs IT-Applikationsportfolio-Management ist eine durchgängige und möglichst vollständige Inventarisierung der Anwendungen durchzuführen. Ziel der Inventarisierung ist es, das Anwendungsportfolio in Richtung der Soll Geschäfts- und IT-Strategie des Unternehmens zu entwickeln. Für Organisationen mit mehreren hundert Applikationen ist eine systematische Vorgehensweise deshalb unabdingbar. Die akribische Dokumentation aller Anwendungen im Rahmen eines großen Projekts ist das letzte wofür die Architekturabteilung Budget erhalten wird. Es empfiehlt sich daher mit einer typischen Anwendung z.B. Finanzwesen anzufangen und die Methode nach und nach zu verfeinern. Hier dienen die Ziele der Inventarisierung als Leitplanken:
Analog dem Verfahren zur Bewertung von Hersteller/Tools werden auch hier Kriterien definiert. Typische Kategorielemente sind Organisatorische Zuordnung, Architekturelemente, Support, Infrastruktur, Schnittstellen, Verträge und Funktionalität. Anhand dieser Kategorien wird schnell ersichtlich, dass die Ziele der Inventarisierung entscheidend für den Erfolg und Wiederverwendung des Inventars sind. Anhand von Interviews werden nun die Eigner der ersten Pilot-Anwendung dokumentiert. Ziel des Pilot ist es, das Verfahren der Inventarisierung zu optimieren. Danach kann das Verfahren an mehreren Anwendungen angewendet werden. Wie immer steckt bei solchen Projekte der Teufel im Detail:
|




Anne-Frank-Strasse 18