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Geschrieben von: James Kimathi
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Freitag, 18. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
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Scrum ist ein Vorgehensmodell, welches empirisch, inkremental und iterativ vorgeht. Sie wurde von Ken Schwaber and Jeff Sutherland entwickelt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Modelle wie beispielsweise PMBoK & Prince2 wird kein zentraler ganzheitlicher Ansatz für die Projektsteuerung genutzt sondern es wird davon ausgegangen, dass die Teams sich mit steigender Erfahrung selbst steuern und selbständig verbessern. Die Schlüssel zum Vorgehensmodell sind Transparenz, Überprüfung und Anpassung. Einige Merkmale zum Modell:

- Rollen: Produktowner, Entwicklungsteam, Scrum-Master und die weitere Organisationsbeteiligte wie Manager und Stakeolder. Der Produktowner pflegt ein sogenanntes Backlog. Dies eine Sammlung aller offenen Aufgaben. Das Entwicklungsteam ist autark und wird nicht vom Produktowner beinflusst. Der Scrummaster sorgt dafür dass alle Parteien die Scrumregeln verstehen. Der Scrummaster hilft alle dabei ihre Aufgaben besser zu verstehen und zu optimieren
- Das Projekt arbeitet stets in Sprinteinheiten, die jeweils maximal ein Monat dauern dürfen. Je Sprint wird eine feste Anzahl von Aufgaben aus dem Backlog entnommen und im Rahmen eines Sprintplanning-Meetings abgestimmt.
- Während der Entwicklung finden sogenannter Daily Scrums innerhalb des Entwicklungsteams statt, bei den der Fortschritt geprüft und optimiert wird.
- Der Sprint selbst besteht aus einem sogenanntem Sprintbacklog. Dies ist eine Sammlung aller Aufgabe, die zur Erfüllung des gesamten Sprints erforderlich sind
- Am Ende eines Sprints findet ein Sprintreview statt, bei dem das Ergebnis vorgestellt wird und die Erledigung eines Sprints anhand vorher festgelegten Kriterien festgestellt wird
- Im Nachgang eines Sprintrevews können die Entwickler ein internes Sprint-Restropective durchführen. Dies ist eine Art Feedbackrunde, bei der die eigene Arbeitsweise verbessert werden kann
Grenzen von Scrum
- Scrum ist nicht in unselbständige Umgebungen lauffähig, wo Hierarchien und Strukturen herrschen, die eine gewisse Dynamik und Flexibilität zulassen
- Scrum ist nur sinnvoll, wenn das Ergebnis wichtiger ist als der Termin.
- Scrum kann nur dort eingesetzt werden, wo das Gesamtprodukt in kleine Funktionen zerlegt werden kann, die sukzessiv in Betrieb genommen werden können
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. Mai 2012 um 18:12 Uhr |